"Wenn wir uns daher, sooft von Achtsamkeit die Rede ist, nicht auch in unserem Herzen angesprochen fühlen, werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit das Wesentliche verfehlen" (Jon Kabat-Zinn)

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Training Achtsamkeit am Arbeitsplatz (TAA)



Die Herausforderungen am Arbeitsplatz, enge Arbeitspläne, Personalmangel, steigende Administration, Arbeitsverdichtung etc. haben die Anforderungen an die betriebliche Gesundheitsvorsorge verändert.

Es ist nicht mehr der geschundene Körper der Stärkung braucht, sondern der überbeanspruchte Geist.

Gründe für die Implementierung eines Gesundheitsmanagements:

  • Erhalt der Arbeitsfähigkeit
  • Sicherstellung der psychischen physischen Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Förderung der Unternehmenskultur
  • Senkung des Krankenstandes / der Fehlzeiten
  • Optimierung der Arbeitszufriedenheit
  • Fachkräftemangel
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
  • Employer-Branding (Stärkung der Arbeitgebermarke)

Unser Angebot


Kultivierung von Achtsamkeit am Arbeitsplatz

  • Gemeinsam entwickeln und implementieren wir wirkungsvolle Maßnahmen gegen die zunehmende Stress- und Burnout-Falle in Ihrem Unternehmen.
  • Die systematische Schulung der Achtsamkeit erfolgt dabei auf Basis eines alltagstauglichen und weltanschaulich neutralen Ansatzes.
  • Ausgewählte Mitarbeiter und Führungskräfte Ihres Unternehmens, die daran interessiert sind Achtsamkeit zu erleben, einzuüben und an andere Menschen - insbesondere am Arbeitsplatz - weiterzugeben, werden von uns intensiv geschult und betreut.
  • Wie wir das Thema Achtsamkeit an die Arbeitsplätze bringen, welches innovative Konzept wir hierfür entwickelt haben, präsentieren wir Ihnen gerne in einer unserer Informationsveranstaltungen (nach Absprache auch gerne in Ihrem Unternehmen).


Einzelcoaching

  • Individuelles Coaching wird inzwischen von Führungskräften genutzt und wurde für viele Leistungsträger zu einem unverzichtbaren Reflektionsfläche.
  • Einen "Sparringspartner" an seiner Seite zu haben, der gewissermaßen außerhalb des "eigenen Systems" steht, hat viele Vorteile auch außerhalb des beruflichen Kontextes.
  • Wer sich auf den Weg der Achtsamkeit einlässt stellt schnell fest, dass die einfachen Dinge oft nicht leicht sind. Schwierigkeiten entstehen auf diesem Weg und gelegentlich drehen wir uns auch im Kreis und stagnieren. Mit unserem achtsamkeitsbasiertem Beratungsansatz finden wir gemeinsam für Sie die nächsten konkreten Schritte heraus und Sie lernen, emotionalen Ballast immer wieder zu klären und loszuwerden.
  • Wir unterstützen Sie dabei, eigene Wege zu finden um Ihre persönlichen Stärken zu nutzen. Sie erkennen Ihre eigenen Kraftquellen und entwickeln diese weiter. Sie lernen Ihre Ängste vor neuen Wegen zu überwinden und mutig das eigene Potential zu entfalten.


Die Fakten:

  • Die Anforderungen für die Beschäftigten in Deutschland sind weiterhin sehr hoch.
  • Etwas jeder siebte Beschäftigte (15 Prozent) sieht seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht an. Bei den genannten Beschwerden haben Schlafstörungen und Erschöpfung als Anzeichen gestörter Erholung zugenommen.
  • Die Hälfte aller Erwerbstätigen gibt an, dass Stress und Arbeitsdruck seit einigen Jahren unverändert hoch sind.
  • Im Trend ist die Arbeit immer weniger an feste Zeiten und Arbeitsplätze gebunden. So berichtet fast jeder Fünfte Erwerbstätige, in Rufbereitschaft oder Bereitschaftsdienst zu arbeiten.
  • Seit 2012 haben die Erholungsbeeinträchtigungen deutlich zugenommen. Jeder dritte Beschäftigte berichtet von langen oder überlangen Arbeitszeiten.
  • Von häufiger Müdigkeit berichtet fast die Hälfte und von häufigen Schlafstörungen fast ein Drittel der Beschäftigten. Über körperliche Erschöpfung klagen zudem aktuell 37 Prozent, über emotionale Erschöpfung mehr als ein Viertel der Beschäftigten und 22 Prozent geben an, von der Arbeit häufig nicht abschalten zu können.

            Quelle: Stressreport 2019 (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeismedizin)



  • Jeder 4. leidet unter Stress am Arbeitsplatz.
  • In der EU ist Stress das zweithäufigste Gesundheitsproblem.
  • 50% der Verrentungen in 2015 aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit erfolgten aufgrund psychischen/ seelischen Störungen (Vergleich Jahr 2000: 24%).
  • 90% aller psychischen Störungen gehen auf das Konto von Depression und Belastungsstörungen (auch als "Burnout" bezeichnet).
  • Nicht berücksichtigt: Präsentismus! Darunter versteht man die nicht eingebrachte Leistung anwesender Mitarbeiter, die unter Stress leiden. Das Phänomen ist längst bekannt. Neu hingegen ist die Erkenntnis, dass dieser Faktor die größte Geldverschwendung im Personalmanagement darstellt, denn er verursacht einen Produktivitätsverlust, der ca. 10-mal grösser ist als der der Fehlzeiten.


Hauptursachen für Stress:

  • Termindruck und Hetze
  • Informationsüberflutung und ständige Erreichbarkeit
  • Ungenaue Anweisungen und Vorgaben
  • zu hohes Arbeitspensum
  • Konflikt mit Kollegen oder Vorgesetzten
  • hohe Lärmbelästigung
  • Konkurrenzkampf bzw. Aufstiegswettbewerb
  • Unterforderung, Langeweile, Leerlauf,  monotone Tätigkeit
  • 77% der Beschäftigten sind nach Büroschluss noch für Chefs und Kollegen erreichbar. Ein Drittel der Befragten ist sogar rund um die Uhr ansprechbar.

Quelle: Techniker Krankenkasse